Chronik des Radsports von Sonneberg

Zahlen und Fakten:

    • 1976 Gründung einer Radsportgruppe in der Turnsportgemeinschaft „Jahn“ in Oberlind
    • Anfang 1977 nahm sie ihre Tätigkeit auf

1

    • Im Februar 1977 wurden die ersten Rennräder angeschafft
    • Bereits 1978 schon 25 Mitglieder
    • Beteiligung an Bezirks- und DDR Spartakiaden, DDR offenen Rennen und den so genannten  „Kleinen Friedensfahrten“
    • 1978 Umänderung in Betriebssportgemeinschaft (BSG) Radsport  “Sonni“ Sonneberg
    • Haupttätigkeiten waren der Rennsport und das Radwandern
    • Im August 1978 richtete die BSG gemeinsam mit dem Gemeindeverband Sonnberg-Hinterland eine DDR-offene Radsportveranstaltung aus. (1. Straßenrennen „Rund um den Galgenberg“ bei Schalkau)

15

    • 1978 fand das erste Trainingslager  in Blechhammer bei Sonneberg statt , daraufhin jährlich in Verchen, Menz, Demmin, Belzig, Kelbra oder Genthin
    • 1980 wurde das erste BSG Mitglied an die Sportschule in Erfurt delegiert.
    • 1983 Gründung einer Radwandertruppe für ehemals Aktive die weiterhin fit bleiben wollten, diese hielt aber leider nur 2 Jahre
    • 1984 nahm eine Sportgruppe Radball innerhalb der Sektion ihre Arbeit auf.
    • 1989 im Wendejahr gab es erste Probleme, Finanzhilfe der Sonni machte sich bemerkbar
    • Training fand nur noch mit sechs Kindern statt
    • Zur Wahl standen Auflösung oder dem Neustädter Radsportclub „Falke“ beitreten, was auch so geschah

    • 1995 Gründung  eines neuen Sonneberger Vereins  „Radsportverein Sonneberg e.V.“
    • Heute gehören über 52 Radbegeisterte dem Verein an.
    • Neben Kinder, Jugend- und Leistungs-Radsport betreibt der Verein auch Radtouristik und im Winter Fitnessprogramme in der Halle. 2012 bildet sich unter Leitung von Dieter Hartleb eine Genussradelgruppe mit regelmäßigen Treffen.

 

 

 

Training und Erfolge:

 

    • 1977 Bernd Neidnicht, Andreas Schulz, Peter Bätz, Klaus Knoblich und Klaus Bernschneider waren die Radsportler der „ersten Stunde“
    • Die ersten Trainer waren Roland Dressel und Horst Steiner
    • Ende März 1977 bei einem DDR offenen Straßenrennen in Kielselbach erste Erfolge
    • Die Trainer (Steiner, Dressel, Freiberger, Rakowski und Lehm) waren schon in den 60er Jahren mit anderen Sonneberger Fahrern sehr erfolgreich

10

    • 1978 beim DDR-Endausscheid waren Jens Bauer und Thomas Dehler dabei
    • Thomas Dehler 1978 Bester der Ak11 der DDR Rad-Querfeldein-Meisterschaft in Berlin
    • Zu den Wettkämpfen der Radsportler gehören auch Leichtathletikveranstaltungen
    • 1980 Torsten Böhm als erstes BSG Mitglied an Erfurter Sportschule delegiert

19

    • Später folgten Thomas Dehler, Joachim Schuchmann, Thomas Truckenbrodt, Mike Vetter, Candy Möhring und Jannette Stolze. Leider scheiterten viele gute Talente am System der Stasi wegen “Westverwandschaft”.
    • Saison 1979/80 hatte die BSG sechs Bezirksmeistertitel, Zehnmal Platz 2 und achtmal Platz 3
    • März 1981 schwerer Verlust für die Radsportler: Übungsleiter Roland Dressel verstarb überraschend
    • 1983 fand ihm zu Ehren ein „Roland-Dressel Gedenkrennen“ statt

14

    • 1981 fuhr Joachim Schuchmann im DDR Auswahl-Trikot
    • Er startete von 1982 an für den SC Turbine Erfurt
    • 1982 Bezirksspartakiade Platz 1 bei der Kreiswertung
    • Erfolgreichste Radsportler 1982 waren Steffen Schmidt, Sven Bauer, Steffen Scheler, Joachim Schuchmann und Thomas Truckenbrodt18
    • Steffen Bergmann und Tino Kölbel, gelang der Vorstoß in die DDR-Spitze

 

    • 1984 BSG Sonni beste Sektion bei der Bezirksmeisterschaft
    • 1985  Lauf zur DDR Bestenermittlung im Kriterium in Görlitz Sven Bauer auf Rang 3

26

    • 1985 Straßenrennen „ Rund um Görlitz“, Sieg für Bauer34

       

    • Anfang 1986 Sonni Radler Schuchmann, Kölbel und Bergmann
    • Sieger im Staffellauf über 5 km bei der Kinder und Jugenspartakiade
    • in den Wintersportarten 

       

    • Erste internationale Beteiligung war an einer Etappenfahrt in Gornik (Polen)
    • 1988 Starterlaubnis für die Hallenmeisterschaften in der Werner –Selenbinder-Halle in Berlin. Sechs Fahrer fuhren mit um den „1. großen Berliner Winterbahnpreis“
    • 1993 wurde Antje Freiberger bayrische Vizemeisterin in Ansbach

33

    • 1995 Sebastian Lang geht vom Radsportverein Sonneberg e.V. an das Sportgymnasium in Erfurt. Er setzt damit die Tradition der 80er Jahre fort.  Darüber hinaus erreichte er 2001 den Vizemeistertitel U 23 im Einzelzeitfahren, bestritt 7 mal die Tour de France und fuhr als Profi unzählige Siege und Platzierungen ein
    • Es folgten Jürgen Weigel, Moritz Frenzel, Toni Obernder, Franz Leon Schuchmann und Marc Saalfrank, Tobias Magdeburg sowie Hannes Wittmann
    • Seit 2008 im Nachwuchsbereich ansteigendes Leistungswachstum und Sportler

 

    • 2010 u 2012 Deutscher Vizemeistertitel der Schüler im Thüringer Straßenvierer durch Franz Leon Schuchmannimg_0427
    • Im Frühjahr 2011 Start des „1.SonneBerg Preises“ ein Frühjahrsklassiker für den Nachwuchs in Mitteldeutschland- 2013 sogar Bundessichtungsrennen der Jugend img_6972
    • 2011 Erstmals Unterstützung von Sponsoren mit Zweijahresvertrag
    • 2013 Am 1. Mai gewinnt Franz Leon Schuchmann in Frankfurt am Main “Rund um das Finanzzentrum Eschborn” als Jüngster das Bundeliegarennen der U 19

 

    • 2014  Hannes Wittmann (Jugend) belegt Platz 3 zur Deutschen Mahnmeisterschaft Bahn und erkämpft den 2. Platz zur 9. Vattenfall Youngclassics Jugendtour. Franz Leon Schuchmann (Junioren) holt das erste Bergtrikot bei der Regionem Orlicka nach Sonneberg und belegte Platz 2 hinter dem Zeitfahrweltmeister Lennad Kämna. Der 4. SonnBerg Presis wird als Etappenfahrt und Bundesligarennen ausgetragen und ist nunmehr fester Bestandteil im BDR Kalender.