Heißes Rennwochenende forderte Tribute

Heißes Rennwochenende forderte Tribute

Im Stadionkessel von Sonneberg wehte am Freitagnachmittag für die Aktiven ein lauer Wind, somit war es für die Sonneberger Radsportler erträglich, ihre Übungen für das Sportabzeichen zu absolvieren. Klar war für 10-14 Jährigen Gold im Visier, was fast alle auch problemlos schafften. Unterstütz durch ihre Trainer, dem sportlichen Vorbild Franz Leon Schuchmann und die Verstärkung der Genussradler die Brüder Lehm, wurde gewalkt, gesprungen und geschleudert. Zum Glück blies bei den Radsportnormen (20 km und 200 m) ein kühlender Gegenwind.

Hitze auch auf dem Schulhof der Grundschule am Stadtpark. Beim Schulfest ist der RSV wie jedes Jahr vertreten und lässt die Grundschüler kräftig in die Pedale treten. Diesmal gab es zwei Sieger mit beachtlichen Geschwindigkeiten über 50 km/h, Freda und Edie (beide Klasse 4).

Anders zur Deutschen Meisterschaft Straße der U23 in Bruchsal. Da waren es bereits am Start der schon verkürzten Strecke von 154 km 35 °C und dies sollte noch steigen. Yannik Stehlin kam an diesen Tag mit den Temperaturen gar nicht zurecht und musste wie viele andere auch, zeitig aussteigen.

Zur DM im Einzelzeitfahren der Junioren in Luckau ein ähnliches Bild. Die Hitzeschlacht brachte für Tobias Magdeburg Platz 29 und für Hannes Wittmann Platz 83. Auch im Sonntäglichen Bundesligarennen der Junioren ein ähnliches Bild, die Plätze 73 und 71 für die beiden Sonneberger. Auch bei Nachwuchscup Rennen in Altenburg sorgte die Hitze für Turbolenzen. Nach einem geglückten Ausreißversuch durch Armin Sudau im Rennen der U 11 kam er selber zu Sturz und versäumte die Rundenvergütung, die es in diesem Fall bei Sturz oder Defekt ermöglicht hätte, wieder vor dem Rennen einzusteigen. Indes machte er sich auf eine beherzte Aufholjagt und landete sogar noch auf Platz 7.Erfreulich der Platz 8 in für Felix Steiner (U11) der mit Abstand zu den Jüngsten in dieser Altersklasse zählt. Auch Maximilian Schunk und Louis Geisler (beide U13) hatten beim Kriterium in Altenburg eher das Nachsehen mit den Plätzen 16 und 21.