Hoffnung auf Gold begraben aber nicht beerdigt

Hoffnung auf Gold begraben aber nicht beerdigt

Frankfurt/Oder Zur Deutsche Meisterschaft in den Bahndisziplinen fanden sich die besten Nachwuchssportler und Elitefahrer auf der Radrennbahn in Frankfurt Oder ein. Die mit 285,714 m ungewöhnliche Länge einer Radrennbahn weißt aber wegen Neigung von 49° besondere Schwierigkeiten auf. Franz Leon Schuchmann (RSV Sonneberg) bereitete sich mit dem Landesverband Thüringen akribisch auf diesen Höhepunkt vor. Sollten doch für ihn gute Platzierungen und zwei Medaillen raus springen.

Bei der Einzelverfolgung über 2000 m sah es für ihn gar nicht so schlecht aus, leider fehlt nach wie vor das Stehvermögen die hohe Geschwindigkeit bis zum bitteren Ende durchzuhalten. Wieder waren es die letzten beiden Runden die die Traumzeit von 2,21 min platzen ließen, so das für ihn nur Platz 25 blieb und damit ein Ausscheiden aus dem Thüringer Vierer, der um Gold fahren sollte. Also setzte es alles auf den 500 m Sprint. Auch hier kam er an seine eigenen Bestzeiten die durchaus aufs Treppchen gereicht hätten, nicht ran -Platz 10. Die Qualifikation zum Punktefahren erreichte er als einziger ohne Punkte und wurde im Finallauf 26. Neu für ihn war das Madison, eine Art Zweiermannschaft, bei dem immer ein Fahrer im Rennen ist und ständig gewechselt werden kann. Wie bei den großen 6-Tage-Rennen geht es überwiegend auch hier um Rundengewinne. Für ihn, gemeinsam mit Robert Jägerle (RV Elxleben) am Ende Platz 12.

Lachen und Freude auch wenn die die persönlichen Erwartungen verfehlt wurden, denn es gibt noch viele Rennen und Meisterschaften an denen er sich beweißen muss und kann.