Mit dem Rad unterwegs zur Zinselhöhle

Mit dem Rad unterwegs zur Zinselhöhle

Am Samstag fand anlässlich des Jubiläums „35 Jahre Radsport in Sonneberg“ eine große Sommertour mit dem Rad statt. Veranstalter war der „Radsportverein Sonneberg “.

60 Sportbegeisterte tourten am Wochenende mit dem Rad durch den Landkreis. Zunächst trafen sich die Radfans am Rathausplatz in Sonneberg. Eingeladen waren alle, die das Fahrradfahren mögen – Vereinsmitglieder, Familienangehörige, Freunde des Sonneberger Radsports und die ehemaligen „Sonni-Athleten“. Am Rathausplatz wurde die Truppe dann in zwei Gruppen geteilt – die Genussradler und die aktiven oder fit gebliebenen Rennradler. Beide hatten das Ziel „Zinselhöhle“ in Meschenbach angesteuert. Der Unterschied war nur der Weg.

Zwei Gruppen, Zwei Wege

„Wir, die Genussradler, das heißt Kinder und Familien, sind über den Hallgrund und Rabenäußig direkt zur Zinselhöhle geradelt. Das sind zirka 18 Kilometer“, sagte Trainer und zweiter Vorstand Joachim Schuchmann, nachdem er mit seiner Gruppe in Meschenbach ankam. Die Rennradsportler hingegen fuhren über Steinach, Steinheid und Neumannsgrund nach Meschenbach.  „Das ist eine sehr schöne Radstrecke mit zwei Bergen. Nach dem ersten Berg bei Haselbach, legten wir eine kurze Pause ein. Dann ging es über Steinach und Steinheid weiter zum Neumannsgrund, wo wir in der Senke Spitzengeschwindigkeiten von 78 Kilometern pro Stunde erreichten“, verriet André Glase, Jugendwart des RSV. Gegen 11.45 Uhr kamen zuerst die Genussradler an der Zinselhöhle an. Dort wurde gleich der Grill angezündet und Getränke verteilt. Um Viertel nach Zwölf trafen dann die Rennradler ein. „Die Truppe sollte sich Zeit lassen, weil sie beim Abfahren der Strecke letztens so schnell waren“, erklärte Schuchmann. Nachdem alle da waren, hielt Schuchmann eine kleine Ansprache. Anschließend zeichnete er drei Ehrenmitglieder mit Urkunden aus. Diese waren Klaus Bernschneider, Bernd Neidnicht und Horst Steiner, die bei der Gründung des Vereins damals eine große Rolle spielten. Desweiteren wurden Erfolge des Vereins und weitere Pläne für das nächste Jahr aufgezeigt. „Danke an alle, die dafür gesorgt haben und dafür sorgen, dass sich die Räder in Sonneberg gedreht haben und drehen werden“, bedankte sich Schuchmann bei den Sponsoren. Nach der Zeremonie durfte in Achtergruppen die Zinselhöhle besichtigt werden. Wechselklamotten und –schuhe konnten übrigens bei einem Begleitfahrzeug zum Transport am Anfang der Tour abgegeben werden. Mit Bratwürsten, Currywurst und Getränken wurde an der Zinselhöhle noch ordentlich gefeiert. „Heute Abend, wenn wir dann wieder in Sonneberg sind, wird sich auf jeden Fall noch irgendwo zusammengesetzt und wir lassen dann den Tag gemütlich ausklingen“, erzählte Schuchmann.

Die vergangene Tour

Schon letztes Jahr veranstaltete der „Radsportverein Sonneberg e. V.“ eine solche Tour, die für alle Vereinsmitglieder ein voller Erfolg war. „Damals wurde die Strecke von Eisfeld nach Meiningen über den Werraradweg abgeradelt. Die Mitglieder des RSV, Freunde und Familie starteten vormittags am Bahnhof Sonneberg mit der Bahn gen Eisfeld. Von da aus wurde dann mit dem Rad nach Meiningen gefahren. Eine große Pause gab es am Wehr von Belrieth. Dort fanden sich auch unsere Jüngsten wieder ein, die in Henfstädt das Rad mit dem Kanu getauscht hatten und nach Belrieth flussabwärts ruderten“, verriet Schuchmann. Nach der Pause wurde nach Meiningen weitergefahren und von dem dortigen Bahnhof der Zug zurück nach Sonneberg genommen. Nur die jungen Aktiven radelten noch nach Hildburghausen und stiegen dort erst in den Zug gen Heimat ein. „Die Tour war sehr gut organisiert und hat Spaß gemacht. Deshalb machen wir das auch dieses Jahr wieder“, sagte Schuchmann. Auf alle Fälle endete auch dieser Tag mit jeder Menge Sport und Spaß. Das traumhafte Wetter war die Krönung des gelungenen Ausfluges, der nach einer Wiederholung ruft.

Alina Hauswald

Praktikantin Freies Wort