Mit viele Erfahrungen im Gepäck von der Deutschen Straßenmeisterschaft zurück

Mit viele Erfahrungen im Gepäck von der Deutschen Straßenmeisterschaft zurück

 Rheinbach /Bonn               Pünktlich 9 Uhr starteten die Junioren zur Deutschen Straßenmeisterschaft, um den Deutschen Meister unter sich auszumachen. 15 Minuten später traten auch Tobias Magdeburg und Franz Leon Schuchmann im Rennen der Jugend kräftig in die Pedale. Während ihres Rennens über 72 km heißt es ständige Vorsicht und körperliche Anspannung, um im entscheidenden Moment die richtige Gruppe zu erwischen, nicht zu stürzen und immer das Renngeschehen im Blick zu haben. Viele Versuche dem Feld davon zu springen wurden vereitelt, auch Franz Leon versuchte es vergebens. Erst 3 km vor dem Ziel, mit dem Schlussanstieg und drei engen Kreiseln zur Zielanfahrt schien das Glück auf seiner Seite. Beherzt machte er sich gemeinsam mit Malte Jürß, aus Frankfurt/ Oder auf und davon und nutzte seine Chance, da man im Feld abwartet und eher fahren lässt wie selber zu fahren. Schnell konnten die Beiden einen Vorsprung von bis zu 20 Sekunden herausfahren und waren sich nun ihrer Sache sehr sicher. Wie auch bei den Rennen der Profis oft gesehen, stellte man die Beiden 200 m vor der Ziellinie. Da ein geschlossenes Fahrerfeld zwar mehr Probleme bei engen Zielanfahrten hat, aber am Ende eine wesentlich größere Geschwindigkeit erreichen kann. „Irgendwann klappt es“, so Franz Leon mit einem zufriedenen Lächeln im Ziel. Beide Sonneberger Fahrer erreichten das Ziel im Feld auf den Plätzen 57 und 70. Neben den Rennen der Juniorinnen und Jugendfahrerinnen ging es auch bei den Schüler und Schülerinnen hart zur Sache. Hannes Wittmann errichte mit Platz 44 das beste Ergebnis für Sonneberg. Musste in der ersten Runde wegen einem großen Massensturz, unbeschadet vom Rad und kam so in die zweite Gruppe des Fahrerfeldes. Für alle drei ein großartiges Rennen, denn weitere wichtige Rennen werfen ihre Schatten voraus. Schon in 14 Tagen heißt er erneut in Köln um Meisterschaftslorbeeren zu kämpfen, beim Omnium Bahn.