Radsport Sonneberg

Allmählich müssen die Genussradler sich nun vom goldenen Oktober verabschieden und ihre allwöchentlichen Ausfahrten wieder einstellen. Das gibt uns Anlass, auf die diesjährigen Höhepunkte zurück zu schauen und dazu einen kurzen Beitrag zu veröffentlichen.
Nach guter Vorbereitung, die bereits im Frühjahr getätigt wurde, sind wir mit eigenen PKW’s und unseren Rädern an Bord in das obere Taubertal bzw. in die Frankenhöhe gefahren.
Wir fanden vom 31.08 bis 03.09.2017 Unterkunft im Gasthof “Zum Ochsen” in Insingen-Lohr, 6 km vom bekannten Rothenburg ob der Tauber entfernt.
Unsere erste Ausfahrt am Anreisetag führte uns dann natürlich ins benachbarte Rothenburg, wo gerade schon die Vorbereitungen zu den Reichsstadt-Festtagen im Gange waren. Für alle, besonders für die, welche Rothenburg noch nicht kannten, war das schon ein beeindruckendes Erlebnis. Der Abend ging dann mit einem vorzüglichen Essen in unserem Gasthof zu Ende.
Den nächsten Tag nutzten wir zu einer Ausfahrt in die Umgebung, der zuletzt wiederum nach Rothenburg führte, wo wir tagsüber die Stadt ausführlich erkundeten mit dem Besteigen des Rathausturmes, Museumsbesuch und Kirchenbesichtigungen.
Am Abend erlebten wir das mittelalterliche Flair der Stadt, deren Bürger in historischen Trachten sich zeigten und sich gerne fotografieren ließen. Zum Schluss sahen wir noch den großen Festumzug mit vielen Musikanten und Darstellern aller mittelalterlichen Handwerkszünfte.
Den dritten Tag nutzten wir für eine größere Ausfahrt in die Umgebung Rothenburgs mit dem Ziel Schillingsfürst, einem kleinen Städtchen auf den Frankenhöhen. Dort kehrten wir zu Mittag im Biergarten der Schlossgaststätte ein.
Wenn auch die Tagestouren mit rund 37 km am 01.09 und mit etwa 32 km am 02.09.2017 von der Entfernung her nicht allzu weit waren, so waren sie doch vom Höhenprofil her recht anspruchsvoll.
Am Vorabend der Rückreise ging es per PKW nochmals nach Rothenburg, um das große Feuerwerk zum Abschluss der Festtage zu erleben.
Nach einem wie jeden Tag guten Frühstück im Ochsen ging es dann wieder zurück in Richtung Heimat.
Die folgenden Donnerstags-Touren wurden wieder in alter Frische durchgeführt, wobei eine Tour noch besonders erwähnt werden muss, nämlich die Fahrt nach Neuhaus-Schierschnitz mit einem Empfang durch den Burgherren nebst Burgfräulein, die uns die Burg und deren Geschichte anhand einer Führung eindrucksvoll vorstellten.

An dieser Stelle sollte auch noch einmal allen Sportfreundinnen und Sportfreunden gedankt werden, die sich um die Planung und Vorbereitung der Fahrten bemüht hatten.