SonnebergExpress rollte wie ein Schweizer Uhrwerk

SonnebergExpress rollte wie ein Schweizer Uhrwerk

Plätze 8 und 10 für Sonneberger Renner zur Deutschen Meisterschaft
Genthin            Mannschaftszeitfahren ist die Essenz des Teamsports Radsport. Hier kommt alles zusammen, Teamgeist, extremes Tempo und Nervenkitzel, hier muss ein Zahnrad in das Andere passen, Verlass zu den Anderen und Vertrauen zu sich selbst. Dem Wettstreit um die Meisterehren stellten sich auch Marc Saalfrank, Hannes Wittmann und Tobias Magdeburg vom RSV Sonneberg sowie Niclas Welz aus Erfurt, die unter gelb-schwarzer Flagge, als Thüringen III an den Start rollten. Keine einfache Aufgabe, viel Nervosität und innere Aufregung bei allen Beteiligten bis endlich der Startschuss fiel und die vier von der Rampe schossen. Zum Glück gab es zuvor für alle klare Anweisungen und gedanklich wurden alle möglichen Situationen durchgespielt, denn viel Zeit zum Üben hatten sie nicht.
Alles klappte wie am Schnürchen, das Aufnehmen der Geschwindigkeit, die Wechsel im Wind und das hinten immer wieder reinkommen in den Windschatten. Alle arbeiteten und brachten ihre Leistungen, alle vier kamen mit einem starken Schlusssprint und einer guten Zeit ins Ziel. Dann hieß es erschöpft, abwarten, was all die anderen Landesverbände auf die Beine stellen. Großer Jubel dann über Platz 10 und damit nur zwei Plätze hinter Thüringen I.


Auch die Thüringer Jugendmannschaften zeigten überraschend sehr gute Leistungen.
Franz Leon Schuchmann startete mit Thüringen II über die 40 km Schleife. Ein Stundenmittel vom 45 km/h brachte den harmonisch funktionierenden Jungs auf ihren Zeitfahrrädern einen hervorragenden 8 Platz. Ebenfalls überzeugte Thüringen I mit dem Vizemeister Titel.
Ein Zeichen, das sich all die Vorbereitungsrennen in Hanau, Bellheim, die Kidstour, der
Young Classics und das Radrennen in Elxleben bewährt haben.