Radsport Sonneberg

Pünktlich zu den ersten Herausforderungen der  Sonneberger Radrenner zeigte sich die Sonne und sorgte für ordentliche Rennstimmung. Bereits am Samstag um 9 Uhr machten sich die Jüngsten vor dem Zentralstadion in Leipzig auf die Kriteriumsstrecke von 5,6 km. Unter ihnen Maximilian Schunk (U11), welcher zwar nicht in die Wertungspunkte fahren konnte, sich aber von Runde zu Runde nach vorne arbeitet und sich so mit Platz 9 ehren konnte. Ähnlich auch in der U13. Conny Stellmacher und Uwe Blechschmidt hatten am Start noch das Nachsehen, doch eine beherzte Aufholjagt ließ Conny bereits in der ersten Wertungsabnahme als zweiter über den Zielstrich rollen. Weitere Punkte in der zweiten Wertung und ein sehr guter Zieleinlauf brachten ihn am Ende Platz 6.

Bei den Junioren machte sich Franz Leon Schuchmann (U19) mit der deutschen Spitze aus Berlin und Brandenburg auf die Strecke von 30,8 km. Jede zweite Runde erfolgt eine Wertung, das machte das Rennen so richtig schnell. Verschenkt wurde nichts und um jeden Punkt hart gekämpft. Zur Halbzeit lag er mit drei gewonnenen Wertungen in Führung. Er konnte sich mit drei weiteren Fahrern klar vom Feld absetzen und hatte nur noch Tristan Wedler aus Cottbus als stärksten Gegner. Trotz Strutz in einer 180° Kehre, kämpfte er um jeden Punkt, musste aber der hitzigen Jagt am Ende Tribut zollen und das Trio ziehen lassen. Für ihn ein sehr guter 4. Platz.

Sonntag, das erste Cup Rennen für den Nachwuchs. Leider sorgte es nicht für die erhofften Erfolge. Alle Schülerfahrer kamen recht schlecht vom Start weg und hatten wenig Aussichten ganz vorne mitzumischen. Am Ende reichte es für einen 7. Platz von Maximilian Schunk (U11) und einen 15 Platz von Conny Stellmacher (U13).

Erfreulich die Leistungen in der Jugend. Hier starteten die Sonneberger Tobias Magdeburg und Hannes Wittmann, beide U17. Gleich zu Beginn war das Tempo extrem hoch, so dass beide fast aussichtslos im Feld verharren mussten, doch die erste Verschnaufpause nutze Tobias, um im Alleingang sein Glück zu versuchen. Es gelang und er konnte Runde um Runde seinen Vorsprung ausbauen. Erst als das Fahrerfeld reagierte und sich mit dem Sieger Moriz Malcharek aus Berlin allein an die Spitze stellt, wurde er vom Feld wieder aufgenommen. Nach kurzer Verschnaufpause, machte er sich vor der Schlusswertung erneut auf und davon und konnte sich durch die beiden Alleinfahrten mit einem sehr guten dritten Platz sichern.